Was ist SEO-Webdesign?
Die Integration von SEO in das Webdesign geht darum, Suchmaschinenoptimierung – die Praxis, eine Website zu verbessern, um ihre Rankings in den Suchergebnissen zu steigern – in den Prozess des Designs und Aufbaus der Website einzubringen. Das hilft, den Traffic zu steigern und die Benutzererfahrung zu verbessern.
Und organische Ranking-Faktoren wie Mobile-Tauglichkeit und Site-Geschwindigkeit werden direkt vom Website-Design beeinflusst.
Googles eigener SEO-Starter-Guide erwähnt sogar, dass die Einbindung eines SEO-Experten beim Starten oder Überarbeiten eines Website-Designs sicherstellen kann, dass das Ergebnis „suchmaschinenfreundlich von Grund auf“ ist.
Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie mit externen Teams zusammenarbeiten. Um sicherzustellen, dass alle Webdesign- und SEO-Dienste, die Sie nutzen, miteinander kompatibel sind.
9 Faktoren für ein SEO-freundliches Webdesign
Berücksichtigen Sie diese Faktoren, wenn Sie eine Website aufbauen, damit sie bereit zum Ranken ist.
1. Mobile-First-Design
Google verfolgt einen mobilen Ansatz beim Crawlen, Indexieren und Ranken von Seiten.
Das passt zu der Entwicklung, dass Mobile die primäre Quelle für Suchmaschinenbesuche wird. Es wird nun geschätzt, dass es für über 60 % aller Suchen verantwortlich ist, wie Daten von Statista zeigen:

Daher ist es wichtig, mobile SEO-Best Practices anzuwenden. Es gibt drei Wege, eine mobilfreundliche Site zu gestalten:
- Dynamisches Serving: Diese Einrichtung liefert verschiedene Versionen des HTML-Codes je nach Gerät des Benutzers. Aber sie verwendet dieselbe URL über alle Geräte hinweg.
- Getrennte URLs: Diese Einrichtung verwendet unterschiedlichen HTML-Code auf separaten URLs für verschiedene Gerätetypen. Dieser Ansatz erfordert mehr Arbeit, um sicherzustellen, dass Suchmaschinen diese Seiten auf unterschiedlichen URLs nicht als Duplikat-Inhalt sehen.
- Responsives Design: Responsives Design verwendet denselben HTML-Code und dieselbe URL für alle Geräte, aber das Layout kann sich je nach Gerätespezifikationen ändern. Das ist die Methode, die Google empfiehlt.
So sieht responsives Design auf verschiedenen Gerätetypen aus:

Die Formatierung des Inhalts ist ebenfalls wichtig zu berücksichtigen, aufgrund der kleineren Bildschirmgrößen mobiler Geräte.
Mobilfreundlicher Inhalt sollte:
- Kurze Absätze enthalten
- Eine angemessene Schriftgröße verwenden (16px wird für den Fließtext empfohlen)
- Viel Weißraum einbauen
- Belästigende Pop-ups vermeiden
- Sich an mobile Zeichenlimits für Meta-Tags halten (50-60 Zeichen für Title-Tags und unter 120 Zeichen für Meta-Beschreibungen)
Eine ordnungsgemäße Inhaltsformatierung auf Mobilgeräten stellt sicher, dass Seiten lesbar und leicht navigierbar sind, sogar auf den kleinsten mobilen Bildschirmen.
Hier ist ein Beispiel für ein skimmbare Format auf Mobil:

Verwenden Sie Googles proprietäres Mobile-Friendly-Test-Tool, um zu überprüfen, wie gut Ihre Seiten aus mobiler Sicht performen.
2. Website-Geschwindigkeit
Schnelle Ladezeiten der Seiten bereiten eine Website auf SEO-Erfolg vor.
Die Seiten-Geschwindigkeit ist ein bestätigter Google-Ranking-Faktor, der auch die Bounce-Rate einer Seite beeinflusst.

Das Fazit?
Kürzere Ladezeiten bedeuten, dass weniger Menschen Ihre Site verlassen, ohne eine andere Seite zu besuchen.
Und das Webdesign hat einen enormen Einfluss auf die Site-Geschwindigkeit. Weil die Größe des Codes bestimmt, wie Seiten laden.
Es gibt eine Reihe von Methoden, um die Site-Geschwindigkeit zu verbessern, aber die wichtigsten umfassen:
- Die richtige Bildformat verwenden: JPEGs und PNGs sind umfangreicher, als man erwarten könnte. Das WebP-Format ist eine moderne Alternative, die Dateigrößen um bis zu 34 % reduzieren kann.
- HTTP-Anfragen reduzieren: HTTP-Anfragen laden Seiteninhalte, einschließlich Bilder, Plugin-Funktionen und JavaScript. Die Reduzierung der Anzahl von Anfragen, die ein Browser beim Laden einer Seite stellen muss, kann die Site-Geschwindigkeit erheblich steigern.
- Browser-Caching aktivieren: Das Aktivieren von Caching ermöglicht es den Browsern der Benutzer, Elemente wie Bilder und CSS zu speichern, um Ladezeiten für Rückkehrbesucher zu verringern.
Es gibt mehrere Wege, die Site-Geschwindigkeit zu messen, aber Googles Tools sind eine sichere Wahl.
Sie können Googles PageSpeed-Insights-Tool verwenden, um Informationen zu den Core Web Vitals (spezifische Metriken, die die Qualität der Benutzererfahrung anzeigen) für jede URL zu erhalten.
Das Tool teilt diese Erkenntnisse in einem Bericht mit:

Sie erhalten auch spezifische Einblicke, wie Sie die Seiten-Geschwindigkeit verbessern können. Plus Schätzungen, wie die Vorschläge die Ladezeit beeinflussen werden.

Semrushs Site-Audit-Tool bietet einen noch umfassenderen Blick auf Site-Performance-Metriken.
Gehen Sie zum Site-Audit-Tool, geben Sie die URL Ihrer Website ein und klicken Sie auf „Audit starten“.

Dann sehen Sie „Site-Audit-Einstellungen“ im erscheinenden Fenster.
Als Nächstes wählen Sie aus, wie viele Seiten gecrawlt werden sollen, und wählen die Crawl-Quelle. Und klicken Sie auf „Site-Audit starten“.

Wenn der Audit abgeschlossen ist, erhalten Sie einen Überblick über die Performance Ihrer Website. Und Empfehlungen, wie Sie Probleme im Zusammenhang mit der Site-Geschwindigkeit beheben können, wenn Sie auf „Site Performance“ oder „Core Web Vitals“ klicken.
